Lernen mit Kick

Im Sommer 2015 startete das AWO Fanprojekt München drei Projekttage unter dem Namen „Lernen mit Kick“, um für Münchner Schüler*innen den Ort der Olympischen Spiele 1972 sowie den fußballhistorischen Ort Olympiastadion erfahrbar zu machen und gleichzeitig eine außergewöhnliche Lernatmosphäre zu erzeugen. „Aufgrund unserer Fanprojektarbeit wissen wir, welch hohe Anziehungskraft der Fußball und seine Sportstätten auf Jugendliche ausüben. Mit dem Olympiastadion München haben wir einen Ort gefunden, an dem sich das Konzept „Lernort Stadion“ in München wunderbar umsetzen lässt.“ sagt Sebastian Drescher, Koordinator von „Lernen mit Kick“.

Bei dem kostenlosen Bildungsangebot haben Münchner Schulkassen immer donnerstags die Möglichkeit, einen „Schultag der etwas anderen Art“ zu erleben. Die Lounge München im Bauch der Haupttribüne des Olympiastadions verwandelt sich für einige Stunden in ein besonderes Klassenzimmer. Die Schüler*innen werden zuerst in einer 90-minütigen Lerneinheit zu den Themen Sucht, Gewalt, Schulden oder Rechtsextremismus/Diskriminierung sensibilisiert. Anschließend begeben sie sich in das weite Rund des Olympiastadions. Dort erhalten sie durch professionell geführte Touren des Besucherservices der Olympiapark München GmbH Informationen über diesen sporthistorischen Ort und die Möglichkeit, bisher offen gebliebene Fragen zu stellen.

„Dank der Unterstützung durch die DFL Stiftung und den FC Bayern München können wir jetzt langfristiger planen. Unser Wunsch ist es, dass wir „Lernen mit Kick“ zu einem Ganztages- und ggf. sogar Mehrtagesprojekt für Schulklassen ausbauen können. Ebenso hoffen wir, den TSV 1860 München als zukünftigen Partner des Projekts gewinnen zu können.“, sagt Jochen Kaufman, Leiter des Fanprojekts München. Christoph Frey, der Geschäftsführer der AWO München-Stadt ergänzt: „Wir bedanken uns bei der Olympiapark München GmbH für die Möglichkeit, dieses außergewöhnliche Projekt hier realisieren zu können. Dies gilt gleichermaßen für unsere Partner*innen der Lerneinheiten Cashless München (Präventionsprojekt Jugendschulden) und MIM (Münchner Informationszentrum für Männer e.V.).“